Kontaktformular:

Der Autor würde sich über Hinweise, Anregungen, Lob und/oder Kritik freuen.

Da zeitgenössisches Bildmaterial für das Gebiet des heutigen Rhein-Lahn-Kreises sehr selten ist, sind auch diesbezügliche Hinweise gerne willkommen.  


Zur Kontaktaufnahme nutzen Sie bitte das folgende Formular:


Gästebuch: 

Wenn Ihnen mein Buch "Sturm am Mittelrhein" und/oder dieser Internetauftritt gefallen hat, würde ich mich über einen Eintrag im Gästebuch freuen.



Alexander Heuser

10.11.2013
01:07
Ein hervorragend recherchiertes Werk, für welches eine Vielzahl an kaum berücksichtigten oder bisher unbekannten Quellen ausgewertet wurde.

Besonders eindrucksvoll sind die Berichte der unmittelbar Beteiligten - sowohl von deutschen und amerikanischen Soldaten, wie auch jene der lokalen Zeitzeugen, welche dem Leser ein Leser einen unmittelbaren Einblick in die schweren Kämpfe am Mittelrhein gewähren.

Hier wird vieles anschaulich vermittelt, was nie den Weg in die "offizielle Geschichtschreibung" fand: die Endkämpfe an der Schittstelle der deutschen Heerergruppen B und G, abseits der weitaus bekannteren amerikanischen Brückenschläge bei Remagen und Oppenheim.

Das vorliegende Werk ist daher nicht nur für an diesem Thema interessierte Lokalhistoriker äußerst wertvoll, sondern schließt eine bislang vorhande Lücke zu den Endkämpfen im Westen Deutschlands.

Abgerundet wird das ganze durch eine größere Anzahl an bislang unbekannten Fotos, einigen sehr interessanten "Then and Now"-Vergleichen sowie einem umfangreichen Quellenverzeichnis.

Absolut empfehlenswert!


Theo Leitz

31.10.2013
19:40
Weiße Fahnen in Kestert! Das Cover von "Sturm am Mittelrhein" zeigt in eindrücklicher Weise: Hellsichtige BürgerInnen kündigen ihrem "Führer" die Gefolgschaft -verbotenerweise! Die Leute wissen es längst. Die Amis sind im Land. Sie werden die Sieger sein. Zugleich zeigt das Cover die Gedenksteine zweier toter Soldaten. Verantwortungslose und fanatisierte Truppenführer befolgen weiterhin Durchhaltebefehle. Sie schicken ein letztes Aufgebot aus 15- und 60jährigen als "Soldaten" in den Tod. Bereits das Cover u. vor allem der Inhalt des Buches zeigt: Hitler führt nunmehr Krieg gegen das eigene Volk. Gemäß Führerbefehl vom März 1945 müssen alle Versorgungs- u. Lebensgrundlagen der Deutschen gesprengt u. vernichtet werden. Deutsche sollen Deutsche umbringen: Tausende Todesurteile werden vollstreckt an Menschen, die nicht mehr an den "Endsieg" glauben können, die an dem "Endsieg" zweifeln. Geheime Feldpolizei, SS-Patrouillen u. Greifertrupps, Fliegende Standgerichte ermorden deutsche Soldaten an Ort u. Stelle. Diesem Treiben bereiten amerikanische Soldaten der 3. US-Armee unter ihrem General Georges Patton buchstäblich im "Sturm" durch ihre schnelle u. kühne Kampftechnik ein Ende am Mittelrhein. Sie geben ihr Leben für die Befreiung Deutschlands von den Naziverbrechern. In anderen Teilen Deutschlands geht das mörderische Treiben Deutsche gegen Deutsche u. der blutige Krieg bis in den Mai hinein noch weiter. Es müssen noch Hunderttausende ihr Leben lassen. Was der Historiker und Heimatforscher Stefan Michels in verblüffend eindringlicher Weise auf seinem Cover bildhaft auf einen Blick auf den Punkt bringt, das untermauert u. dokumentiert er detailliert u. höchst anschaulich zwischen den Buchdeckeln! Endlich hat da einer umfassend die geschichtlichen Quellen u. Alltagsgeschehnisse erforscht u. durchleuch-
tet. Er legt eine immense Sammlung von Einzelheiten, Zeitzeugenberichten, militär-geschichtlichen Dokumenten vor. So entsteht meines Wissens das erste Gesamt-bild des Kriegsendes am Mittelrhein. Ich habe die allerletzten Kriegshandlungen als Kind -und als Jugendlicher die unmittelbare Zeit danach- in einem Taunusdorf miterlebt. Viele Erinnerungen, Erzählungen, Geschichtchen, Dichtung u. Wahrheit stehen ungeordnet u. zusammenhanglos nebeneinander.
Mir eröffnet dieses Geschichtswerk endlich den Blick auf das, was sich damals in unserem abgelegenen "kriegsfernen" Landstrich abspielte. Der Blick auf die Schrecknisse, das Leid, auf die Opfer u. die Täter ist jetzt möglich. Genannt sind die fas 2000 Soldaten allein in den Grabstätten des ehemaligen Kreises St. Goarshausen ebenso wie die ungezählten zivilen Opfer. Stefan Michels hat ein umfassendes Geschichts- u. Erinnerungszeichen gesetzt u. damit das Gedenken an die Opfer der damaligen Zeit ermöglicht.

Kai Gensmann

31.10.2013
17:27
Für viele Leute ist die Heimat nur der Ort an dem sie wohnen oder geboren wurden. Es ist schwer Diesen auch die Vergangenheit nahe zu bringen. Dem Herrn Michels ist dies auf eindrucksvolle Art und Weise gelungen und zeigt eben auch, gerade neben einer vorzüglichen Recherche aus militärischer Sicht, die menschliche Wahrnehmung der Kampfhandlungen. Ein Paradebeispiel dafür, wie Geschichte richtig geht. Ich hoffe sehr auf Fortsetzungen im Bezug auf Geschichtsrecherche.

Karin Gering

28.10.2013
18:00
Bewundernswert wie Stefan Michels, Historiker u. Heimatforscher, neben seiner Berufstätigkeit dieses umfassende Werk geschaffen hat. Riesiges Detailwissen wird mit lebendigen Zeitzeugenberichten hervorragend präsentiert.

Thorsten Kurpjuhn

15.10.2013
12:22
Ein wirklich herausragendes Werk mit viel Liebe zum Detail, das sich eines bisher wenig beachteten Kampfgebietes angenommen hat und damit besonders wertvoll ist. Speziell die Mischung aus Augenzeugenberichten, militärischen Darstellungen und heutigen Bildern enstpricht genau "meinem Geschmack". Man spürt förmlich das Stefan Michels das Buch mit großer Leidenschaft geschrieben hat und nicht nur - wie leider so oft in heutigen Publikationen zu dieser Zeit - allzu Bekanntes zusammenkopiert und "hübsch aufbereitet" hat. Große Lob ob dieser tollen Recherche und absolut empfehlenswert.

Wilfried Dieterichs

09.10.2013
23:45
Dieses Buch ist eine beeindruckende Chronik der letzten Kriegsereignisse im Frühjahr 1945 und der entscheidenden Kampfhandlungen am Mittelrhein. Der Autor vermittelt dem Leser bisher nicht bekannte Details seiner akribisch erforschten Heimatgeschichte, Militärhistoriker werden das Werk von Stefan Michels als höchst interessante und unentbehrliche Quelle schätzen lernen.


 

 

21874